Thermische Behandlung im Müllheizkraftwerk Leverkusen

Thermische Behandlung im Müllheizkraftwerk Leverkusen

Im Müllheizkraftwerk Leverkusen werden Hausmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie Abfälle und Sortierreste thermisch behandelt, die nicht oder nicht mehr stofflich verwertet werden können. Durch den Verbrennungsprozess werden organische Schadstoffe zerstört; weitere Schadstoffe werden über die Rauchgasreinigung abgeschieden und aus dem Stoffkreislauf ausgeschleust. Die Anlage behandelt damit Abfallfraktionen, die nicht mehr stofflich verwertet werden können.

Für den Betrieb der Abfallverbrennungsanlage gelten die gesetzlichen Anforderungen der 17. BImSchV. Die Rauchgase werden gereinigt und die Emissionen kontinuierlich bzw. periodisch überwacht. Die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte werden eingehalten. Die aktuellen Messwerte werden veröffentlicht und den gesetzlichen Grenzwerten gegenübergestellt. Das Müllheizkraftwerk ist zertifiziert.

Verbrennung

Die bei der Verbrennung entstehende Energie wird zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme genutzt (Kraft-Wärme-Kopplung). Die Anlage erfüllt die gesetzlichen Kriterien für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung gemäß der Richtlinie (EU) 2023/1791 zur Energieeffizienz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG).

Rauchgasreinigung

Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden durch eine Rauchgasreinigungsanlage geleitet und dort gereinigt. Die gereinigten und analysierten Rauchgase werden über 90 Meter hohe Schornsteine abgeleitet.

Rest- und Wertstoffe

Bei der Verbrennung und der Rauchgasreinigung entstehen verfahrensbedingt Rückstände wie

  • Schlacke
  • Flugasche
  • Kochsalz und Hydroxidschlamm
  • Gips und Adsorbens

Diese Stoffe werden entsprechend ihren Stoffeigenschaften und den gesetzlichen Vorgaben verwertet oder entsorgt.

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